Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit. Es gibt wohl kaum etwas, was wir so sehr mit dem Advent verbinden, wie Backsessions in der Küche, am besten gemeinsam mit der Familie und/oder Freunden. Während sich der köstliche Duft von Zimt, Vanille und frisch gebackenem Teig in der Wohnung verteilt, steigt die gemeinsame Vorfreude auf die anschließende Nascherei. Besonders gut schmeckt es insgeheim nämlich, wenn die Gebäckteilchen noch lauwarm sind, stimmt’s?
Doch so lecker Butterplätzchen, Vanillekipferl, Zimtsterne oder Lebkuchen auch sein mögen, so kalorien-, fett- und zuckerreich sind sie auch. Keine Angst! Mit diesem Artikel wollen wir Ihnen in keinem Fall die Lust auf die köstlichen Sünden der Weihnachtszeit nehmen. Im Gegenteil. Gegen traditionelle Plätzchen und Kekse ist hin und wieder nichts einzuwenden, vor allem nicht rund um die Feiertage. Dennoch summieren sich die Kalorien, wenn wir maßlos zugreifen und unsere Gelüste nicht im Griff haben.
Verzichten müssen wir hier aber dennoch nicht. Denn mit einigen Tricks und Kniffen verwandeln Sie die einstigen Kalorienbomben in Fettkiller-Kekse, die trotz Nascherei unliebsamen Bauchfett den Kampf ansagen. Mischen Sie die gesünderen Varianten doch einfach unter die traditionellen Kekse – oder ersetzen Sie diese vollständig, wenn Sie möchten
Mit folgenden sieben Tipps verwandeln Sie jedenfalls jede Art von Weihnachtsgebäck in eine kalorienfreundliche Bauchfettkiller-Variante. Viel Spaß beim Experimentieren!
Kekse, Plätzchen und Co. schmecken vor allem aufgrund der großen Zuckermengen so gut, die sich im Teig als auch in Form von Zuckerguss auf dem Gebäck befinden. Zum Glück gibt es heutzutage jedoch einige Zuckeralternativen, die nahezu frei von Kalorien sind und sich dennoch hervorragend im Teig machen. Dazu zählen Erythrit, Stevia oder Xylit ersetzen.
Wer jene chemischen Zusätze nicht mag oder verträgt, greift alternativ zu Fruchtpüree, zum Beispiel Apfelmark, Dattelsüße oder zerdrückten, reifen Bananen, um einen Teil des Zuckers zu ersetzen. Ein Bonus: Sie geben dem Teig noch mehr Feuchtigkeit und können so auch einen Teil der Butter ersetzen.
Apropos Butter. Für ordentlich Kalorien sorgt natürlich auch das in Weihnachtsgebäck enthaltene Fett, egal in welcher Form. Verwenden Sie deswegen fettarmen griechischen Joghurt oder Magerquark anstelle von Butter oder Öl, um Feuchtigkeit und Struktur in den Teig zu bringen. Auch Apfelmus oder Kürbispüree können Fett ersetzen und dem Teig zudem eine spannende Note verleihen.
Wir bleiben bei Milchprodukten. Um die Kalorien zu reduzieren, bietet es sich an, auf fettarme Milchprodukte oder die pflanzlichen Alternativen zurückzugreifen. Ersetzen Sie beispielsweise Vollmilch, Sahne oder Schmand durch fettarme Milch, Joghurt oder fettarmen Frischkäse. Auch Mandel-, Kokos- oder Sojaprodukte haben häufig deutlich weniger Kalorien als herkömmliche Milch und bringen zudem geschmackliche Abwechslung ins Gebäck.
Tauschen Sie beim Backen Weißmehl zudem gegen die Vollkornvariante aus. Sie hat mehr Ballaststoffe, wodurch sie besser sättigt, und bringt zudem deutlich mehr Nährstoffe mit sich. Auch Low-Carb-Alternativen, zum Beispiel Mandel-, Kokos- oder Walnussmehl sind eine Option, da sie kohlenhydratärmer und gleichzeitig nahrhafter sind. Beachten Sie jedoch, dass Sie jene Mehle nicht 1:1 gegen Weizenmehl austauschen können.
Unsere liebste Kalorienspar-Strategie ist es jedoch, Gemüse unter den Teig zu mogeln. Sie haben richtig gelesen. Karotte, Kürbis, Zucchini oder Blumenkohl eignen sich in pürierter Form hervorragend in Süßspeisen, da sie relativ geschmacksneutral sind, teils sogar die weihnachtlichen Gewürze hervorheben. Karotten- oder Kürbiskuchen sind hier selbstredend, doch auch Zucchini oder pürierter Blumenkohl zaubern unbemerkt mehr Volumen, reduzieren den Gesamtkaloriengehalt und liefern nicht zuletzt eine Ladung an Vitaminen und Ballaststoffen.
Ein weiterer Bonus: Die zusätzliche Feuchtigkeit, die das Gebäck durch die Zutaten erhält. Beachten Sie jedoch, dass es durch die frischen Zutaten deutlich schneller verderben kann als herkömmliche Kekse.
Nicht nur der Ballaststoff-, sondern auch der Proteingehalt kann in Weihnachtsgebäck ganz einfach erhöht werden. Damit machen Plätzchen und Co. länger satt und sie versorgen obendrein noch Ihre Muskulatur. Geeignet sind hier magere Milchprodukte wie der gute alte Magerquark oder Hüttenkäse. Auch Proteinpulver können einen Teil des Mehls ersetzen und haben den Vorteil, mehr Geschmack ins Gebäck zu bringen.
Statt auf Schokoganache, Buttercreme und bunte Zuckerstreusel setzt die kalorienarme Backstube auf leichtere Glasuren oder Füllungen, zum Beispiel aus Fruchtpüree, zuckerreduzierter Marmelade oder Puderzucker. Letzteren gibt es mittlerweile sogar in der Erythrit-Variante, die kalorienfrei ist und täuschend echt schmeckt.
2025-11-30T16:09:05Z